Debit- und Kreditkarte. Was ist der Unterschied?

Alle Banken bieten Kreditkarten zum Konto an. Viele Banken verlangen eine extra Gebühr für die Kreditkarte – andere Institute wiederum geben die Karte kostenlos zum Konto dazu (Beispiel: DKB Eurokonto).

Aber Kreditkarte ist nicht gleich Kreditkarte. Zum einen gibt es natürlich die verschiedenen Kreditkartenaussteller wie Mastercard, Visa, American Express oder Diners Club. Aber alle diese Unternehmen bieten verschiedene Arten von Karten an. Eine klassische Kreditkarte zeichnet sich dadurch aus, dass nur 1x im Monat der über die Karte ausgegebene Betrag eingezogen wird. Somit kann man – und daher der Name der Karte – einen Monat lang “auf Kredit” einkaufen gehen.

Bei der Debitkarte gelten andere Regeln: hier wird der ausgegebene Betrag sofort vom Konto eingezogen. Eine Debitkarte von Visa ist daher ähnlich wie eine Postcard in der Schweiz oder eine EC (heute: Maestro) -Karte in Deutschland.

Fazit:

Welche Karte ist für Sie richtig? Pauschal lässt sich dies nicht beantworten. Aber eine Debitkarte eignet sich eher für jemanden der auf Nummer sicher gehen will und auf dem Konto einen Überblick über seinen aktuellen Kontostand haben möchte.

Für die Nutzer einer echten Kreditkarte ist es hingegen von Vorteil, dass mit der Kreditfunktion auch eine gewisse Flexibilität einhergeht. Aber Vorsicht: die ausgebenden Institute der Kreditkarten räumen in der Regel ein Limit ein für die monatlichen Ausgaben. Wer mehr ausgibt zahlt hohe Zinsen.

Wir von euro-konto.ch geben bei den getesteten Eurokonten jeweils an, ob mit dem Konto auch eine Kreditkarte – manchmal sogar ohne zusätzlich Kosten – mitgeliefert wird. Dabei ist jedoch zu beachten, dass es sich – mit wenigen Ausnahmen – um Debitkarten handelt.